Vereinsgeschichte

1993 - Die ERSTE KUGEL ROLLT ...

Den ersten Kontakt zum Boule finden die (damals noch) aktiven Handballer Uwe Böhm und Jörg Hofmann am Rande eines Handballturniers beim TV Neuthard. Mit geliehenen Kugeln geben sie ihren Einstand. Die Lust und Freude am Boule-Spiel ist sofort entfacht.


1994 - Wieso nicht auch in Stutensee ...

Schon nach kurzer Zeit verwirklichen die beiden ihre Idee, statt beim TV Neuthard in Stutensee zu boulen. Als Mitglieder des SV Blankenloch wird ihnen der Hartplatz als Spielgelände zur Verfügung gestellt.  Nach Veröffentlichung einer "Such"-Anzeige im örtlichen Mitteilungsblatt, finden sich schnell weitere Interessenten. Es reift der Gedanke, einen eigenen Boule-Platz in Stutensee zu schaffen. Nach Gründung einer Boule-Spielgemeinschaft und Aufnahme in den "Deutschen Boule, Boccia und Pétanque Verband Baden Württemberg" trägt Uwe Böhm, als Sprecher der Spielgemeinschaft, das Anliegen beim Ortschaftsrat vor. Der Antrag auf ein Boule-Gelände wird zunächst vertagt. Im Oktober 1994 stimmt der Ortschaftsrat dem Wunsch der Spielgemeinschaft zu.


1995 - Die Wilden werden zahm ...

Die Gemeinde Blankenloch stellt der Spielgemeinschaft ein Wiesen-Gelände. mit 2.500 m² Fläche zur Verfügung. Daraus muss jetzt aber erst noch ein bespielbarer Boule-Platz werden.
Aufgrund der rechtlichen und finanziellen Risiken, die der Platzbau mit sich bringen wird, beschließen die Mitglieder der Boule-Spiel-Gemeinschaft den nächsten Schritt zu wagen. 

Die Gründungsversammlung der "BSG Wilde 13 Stutensee e.V." findet am 17. Februar 1995 statt. Alle 15 aktiven Mitglieder unterzeichnen die Vereinssatzung. Der Eintrag ins Vereinsregister erfolgt am 11. April 1995. Zum ersten Vorstand werden einstimmig Uwe Böhm, Volker Vehlow (Stellvertreter) und Jörg Hofmann (Kassier) gewählt.
Schon im Mai 1995 erhält die Wilde 13 die Baugenehmigung für ihr eigenes Boulodrom. Der erste Spatenstich erfolgt am 14. Juni 1995. Das Gelände wird geräumt, planiert und vorbereitet. Bei strömendem Regen und bei hellem Sonnenschein werden Randsteine gesetzt, Schotter und Kies eingebracht und schließlich alles verdichtet. Am 12. Oktober 1995 erfolgt die amtliche Bauabnahme. Das Boulodrom der Wilden 13 ist spielbereit. Der Verein zählt jetzt schon 25 Mitlieder.


1996 - Die Sonne geht auf ...

In diesem Jahr nimmt die Wilde 13 zum ersten Mal mit einer Mannschaft Die Sonne geht auf ...am Ligaspielbetrieb teil. Nach Abschluss der Saison steht die Wilde 13 auf dem 2. Tabellenplatz der Bezirksliga. Ein famoser Auftakt der sportlichen Aktivitäten. Beim Spielbetrieb stellt sich schnell heraus, dass man im Dunkeln nicht gut boulen kann. Eine "Erleuchtung" muss her.

Gräben ziehen, Kabel verlegen, Verteiler setzten, Masten einbetonieren und Flutlichter installieren waren die Arbeiten, die die Wilde 13 einige Wochen lang beschäftigte. Am 19. Juli 1996 ging bei Nacht die Sonne auf - 10.000 Watt erhellen das Boulodrom - die Zeit der Dunkelheit ist vorbei.

Am 04. Mai 1996 wird das Boulodrom offiziell eröffnet. Der Blankenlocher Ortsvorsteher Hanspeter Gaal wirft die erste Kugel beim Einladungsturnier für Boule-Vereine der Umgebung. Ein Schnupperturnier für Jedermann folgt am Tag nach der Platzeinweihung. Der Rotberzel-Cup ist geboren.


1997 - Die Ruhe vor dem Sturm ...

Das Jahr 1997 wird nach allen Anstrengungen etwas ruhiger angegangen. Die Wilde 13 stellt zwei Mannschaften für den Ligaspielbetrieb in der Bezirksliga. Beide Teams erreichen wieder beachtliche Tabellenplatzierungen. Mit 20 Mannschaften findet im Juli der Rotberzel-Cup statt. Beim Frühstück im Freien mit Begleitung eines klassischen Orchesters konnte sich jeder auf das Turnier einstimmen.

1998 - Wohin mit dem Geschäft ...

Die Teilnahme am Ligabetrieb mit zwei Mannschaften wird selbstverständlich, der Rotberzel-Cup findet mit 29 Teams immer mehr Anhänger. Zahlreiche Boulisten besuchen die Wilde 13.
Doch wohin mit dem Geschäft ? Ein benachbarter Verein duldet die Not der Boule-Spieler, aber der Ruf nach einem eigenen "stillen Örtchen" wird immer lauter. Der Ortschaftsrat genehmigt den Antrag auf Bau eines Clubraums mit WC-Anlage. Die Bau-Vorbereitungen verlangen höchste Aufmerksamkeit von allen Beteiligten.


1999 - Die (amtlichen) Mühlen mahlen langsam ...

Ligaspielbetrieb mit drei Mannschaften (die erste steigt in die Landesliga auf), 33 Teams beim Rotberzel-Cup. Der Verein hat jetzt über 50 Mitglieder. Der Bedarf an "Entsorgungsmöglichkeiten" wächst stetig. Doch die amtlichen Mühlen mahlen langsam. Erst im August kommt der lang ersehnte Rote Punkt, die offizielle Baufreigabe. Danach geht es endlich los. Baugrube ausheben, Bauplatz vermessen und Schnurgerüst aufstellen. Fundamente schalen und betonieren. Winterpause.

2000 - Das Richtfest wird nebenbei gefeiert ...

 Die Bauarbeiten verschlingen die Energie der Aktiven. Außerdem richtet die Wilde 13 in Bruchsal den "11. Grand Prix Obut" mit 98 Teams aus. Deshalb fällt der Rotberzel-Cup in diesem Jahr aus. Drei Mannschaften nehmen an der Liga teil; die zweite Mannschaft steigt auch in die Landesliga auf, die dritte in die Bezirksliga. Die Teilnahme an der Pokalrunde bringt den Titel "Mittelbadischer Pokalsieger 2000". Nebenbei wird das Richtfest gefeiert, im Dezember 2000 erfolgt die Schlussabnahme. Ab sofort muss niemand mehr zum Nachbarn gehen.

2001 - Terrasse am Boulehaus wird fertiggestellt....Einführung der Freitagsturniere...

Nach einigen Verzögerungen wir die Terrasse am Boulehaus fertig gestellt und mit einem kleinen Mannschaftsturnier das Vereinsheim offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Erste und zweite Mannschaft halten sich in der Landesliga. Die Dritte muss leider wieder in die Kreisliga zurück. Die Erste verteidigt den Titel als Mittelbadischer Pokalsieger. Zum ersten Mal werden Freitagsturniere in Stutensee veranstaltet. Gilbert Hoffer 7. bei der Quali TaT.

2002 - Spieltag der Ba-Wü-Oberlliga wird ausgetragen...

Nur noch zwei Ligamannschaften gehen in der Landesliga an den Start. Die erste Mannschaft behauptet sich sicher, die zweite muss bei nur einem Spiel Differenz den Gang in die Bezirksliga antreten. Erstmals wird ein Spieltag der Ba-Wü-Oberlliga veranstaltet.

2003 - bislang beste Plazierung in der Landesliga...

Die erste Mannschaft erreicht ihre beste Plazierung in der Landesliga mit einem dritten Platz. Die zweite verabschiedet sich wiederum mit einem Spiel Differenz in die Kreisliga. Die Einfahrt wird mit einem Splittbelag versehen.

2004 - Abstieg aus der Landesliga....

Sportlich das schlechteste Jahr der Wilden 13 seit Bestehen. Nachdem die zweite mangels Beteiligung abgemeldet wurde ereilt die erste Mannschaft das schwere Los des Abstieges aus der Landesliga.

2005 - Jubiläumsjahr der Wilden 13....

Auch sportlich geht es geht bergauf. Die erste Mannschaft erreicht die Meisterschaft in der Bezirksliga und steigt sofort wieder in die Landesliga auf. Die Neuformierte zweite schlägt sich achtbar und verpasst knapp den Aufstieg. Die Planung für die Erstellung einer Pergola auf der Terrasse beginnen.
Einer der Höhepunkte des Jubiläumsjahres ist die ausverkaufte Veranstaltung mit dem Mundartdichter Harald Hurst im Sängerheim des Sängerbundes Blankenloch.

2006 - weitere sportliche Erfolge....

Die Erste erreicht mit dem vierten Platz, die bisher zweitbeste Platzierung ihrer Geschichte. Die zweite wird mit einem grandiosen Schlussspurt Meister der Kreisliga Nord und steigt in die Bezirksliga auf. Weiter kann sie das Viertelfinale im Kreispokal erreichen. Die neue Pergola und die ebenfalls neue Planenüberdachung bestehen ihre Feuertaufe bei einem Spieltag der Oberliga West und dem anschließenden Rotberzel-Cup.

2007 - Platzanlage wird um vier Spielbahnen erweitert...

Wieder drei Mannschaften gebildet. Die Erste schafft am letzten Spieltag in Stutensee den Klassenerhalt. Die Dritte spielt unspektakulär in der Kreisliga. Die Zweite steigt nach unglücklichem Saisonverlauf in die Kreisliga ab. Dank der großzügigen Spende einer Privatperson wird neue Vereinskleidung angeschafft. Die Platzanlage wird um vier neue Spielbahnen erweitert. Die Wilde 13 beendet die Serie der Freitagsturniere mangels Beteiligung.

2008 - die Zweite wird Meister der Kreisliga...

Ein erstmals unspektakuläres Jahr der Wilden 13. Die erste Mannschaft hält erneut die Klasse. Die Zweite sichert sich die Meisterschaft in der Kreisklasse und damit den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksliga.


Vielen Dank an Herbert Jung und an Michael Barth für das
Zusammentragen und Aufbereiten der Informationen.


2016 - Verlegung ...

Die Wilde 13 muss der Festplatzerweiterung im Zusammenhang mit dem Neubau des Hallenbades in Blankenloch weichen. Als Ausgleich haben wir von der Stadt Stutensee ein neues Gelände am Vogelpark in Blankenloch bekommen.
Die Bauarbeiten dazu sind nahezu abgeschlossen (siehe Bau-Fotos) . Was noch fehlt ist das Vereinsheim, das wir in Eigenregie erstellen. Der Bauantrag ist gestellt und wir hoffen Ende des Jahres das Haus bezugsfertig zu haben. Da uns diese Arbeiten ziemlich beanspruchen werden habe wir uns schweren Herzens entschlossen, dieses Jahr keine Veranstaltungen mehr durchzuführen. Die offenen Vereinsmeisterschaften, der Rotberzel-Cup für Freizeitspieler und das Glühweinturnier finden dieses Jahr nicht statt.

2017 - ES geht weiter ...

Im Frühjahr steht die Einweihung des neuen Geländes und Vereinsheims an. Der Betrieb kann seinen geordnete Gang wieder verfolgen.